Freitag, 31. Oktober 2014

Happy Halloween und Reformationstag

Hier noch ein schneller Kuchentipp für den Tag heute:

Rührkuchenteig in eine runde Form geben, anschließend aus Zitronensaft und Puderzucker Guss herstellen und den Kuchen damit überziehen.
Im zweiten Schritt aus roter Zuckerschrift eine Spirale aufmalen und von der Mitte aus nach außen verziehen.
Spinnen darauf und fertig ist der Gruselkuchen für heute :-)

Happy Halloween und nicht zu vergessen den Reformationstag!

Marion Keil

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Kinderfragebogen zum Elternsprechtag

Bereits im 1. Schuljahr ist mir die Einschätzung der Kinder für meine Rückmeldung am Elternsprechtag sehr wichtig. Dazu habe ich einen Kinderfragebogen erstellt:

Bei Niekao ist er hier erschienen und anzuschauen...

Hier meine Erläuterung zum Kinderfragebogen:
Da die meisten Kinder noch nicht wirklich schreiben und lesen können Anfang 1 und die Handhabung der Rückmeldung schnell und unkompliziert von statten gehen soll, habe ich Bilder gezeichnet, anhand derer sie ihre Leistung zu den Unterrichtsinhalten mit einem Kreuz zu Smileys einschätzen können.
In einer rechten Spalte können sie ebenfalls zusätzlich ankreuzen, ob sie dazu Lehrerhilfe, weitere Übungen brauchen oder schwierigere Übungen möchten...
Durch die herunterladbaren Erstellungsdateien kann der Lehrer/die Lehrerin auch die eigene Einschätzung in einer Spalte ergänzen oder die eigene Einschätzung daneben legen... 
Immer wieder  bin ich erstaunt, wie reflektiert die meisten Kinder Anfang 1 schon sind, denn meist stimmen ihre Einschätzungen mit meinen überein.
Eine zusätzliche Rückmeldung erhalte ich auch, wenn Kinder sich über- oder unterfordert fühlen, was oft im Unterrichtsalltag nicht so deutlich wird...
Da alle inhaltlichen Bereiche im Plan vertreten sind (bis auf Sozial- und Arbeitsverhalten), gehe ich automatisch auf dem Elternsprechtag, wenn ich den Eltern die Einschätzungen und getätigten Leistungen der Kinder zeige, auf alle Bereiche ein und verzettele mich nicht, die Eltern haben die Inhalte ebenfalls auf einen Blick vor sich und sind oftmals stolz, was ihre Kinder schon können oder wie gut sie sich selbst einschätzen können.

Da die ersten Elterngespräche ja meist im November/Dezember anstehen, vielleicht eine Bereicherung/Erleichterung in der Vorbereitung des Elternabends...
Sehr gerne erfahre ich hier bei den Kommentaren auch eure Vorgehensweise, Ergänzungen, Verbesserungen oder Hinweise zur Praxis des ersten Elternsprechtags...

Viele Grüße
Marion Keil

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Gemeinschaftsarbeit Klassen-Bildadventskalender

Als Gemeinschaftsarbeit stelle ich sehr gerne einen Bild-Adventskalender (meist mit Weihnachtsmandalas) gemeinsam mit den Kindern für den Klassenraum her. Dazu kann jedes Kind ein Bild für ein Türchen gestalten.


Hier eine Bastelanleitung dazu:

Eine Vorlage dazu habe ich hier bereitgestellt.

Zunächst die leeren Felder 4mal 4 DIN A4-Blätter aneinanderkleben:


Türklappen ausschneiden:


Mit Klebestift links in die Rahmen kleben:


Bilder wie bspw. Ausmalbilder zusammenstellen (es eignen sich dazu verkleinerte Mandalas, Weihnachtsmandalas, Weihnachtsmotive etc.) oder selbstgestaltete Weihnachtsbildchen der Kinder...

Diese werden hinter die Türen geklebt. Die Türen werden mit der Klebefläche von Post-its verschlossen. Diese können täglich ohne Rückstände gelöst und das Bild geöffnet werden:


Der Fantasie und Ausgestaltung des Kalenders sind keine Grenzen gesetzt. Wenn man die Kinder nicht gleichzeitig mit dem Bildmalen beschäftigen will, kann auch ein großes Ausmalbild als Fensterbild geölt gestaltet werden für das Fenster...

Hoffentlich war meine Anleitung verständlich, leider kann ich Mandalas aus Büchern etc. aus rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen. Bei Fragen zum Bastelprojekt meldet euch gerne...

Viel Spaß bei den Adventskalendervorbereitungen wünscht
Marion Keil








Dienstag, 28. Oktober 2014

Licht und Schatten

Viele Erstklässler bekommen Warnwesten zum Schuleintritt geschenkt. Dazu bietet sich das Thema "Licht und Schatten" an, gerade wenn jetzt die Tage kürzer werden...


Ideen dazu für die Unterrichtseinheit möchte ich hier weitergeben, die gerne auch noch ergänzt werden können von euch ;-)  :

·      Gesprächsanlass: Wir gehen in den Keller! „Hier ist es dunkel, wie können wir Licht bekommen?“

·      Vorschläge der Kinder sammeln. Taschenlampe, Feuerzeug, Kerze, Streichhölzer und Lichtschalter bereithalten.

·      Gespräche über Lichtquellen (Kinder sammeln lassen. Möglichkeiten: Mond, Sterne, Raum- und Außenbeleuchtung, (Fahrzeugbeleuchtung), Taschenlampen, Kerze,...)

·      Collage „Lichter der Nacht“ => Kinder kleben selbstgemalte oder aus Zeitschriften ausgeschnittenen künstliche Lichtquellen auf  einem schwarzen Hintergrund auf. Oder mit Wachsmalstiften zunächst eine gelbe und darüber eine schwarze Fläche gestalten lassen und "Lichter" auskratzen... (evtl. Verknüpfung mit dem Kunstunterricht...)

·      Verknüpfung mit Warnwesten bzw. Reflektoren von Ranzen und Jacken: In einem dunklen Kellerraum Kinder mit Taschenlampe anleuchten lassen und beschreiben was passiert und warum....

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·      Experimente: Licht kann nicht durch alle Gegenstände dringen! Dazu stellen die Kinder Versuche mit Gegenständen aus dem Klassenraum an. (Bsp.: Schulheft, Fenster, Glas, Hand, ...)

·      Evtl. festhalten der Ergebnisse:Jg.1 malt Gegenstände in eine Tabelle „leuchtet durch / leuchtet nicht durch“

·      Weiterführung: Woher kommt das Licht, auch wenn keine Sonne scheint?   => Die Sonnenstrahlen dringen durch die Wolken!!!

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·      Gesprächsanlass: Was passiert bei den Gegenständen, durch die das Licht nicht dringt? An einem Beispiel (Bauklotz o.ä. demonstrieren). Erkenntnis: Es entsteht Schatten.

·      Freies Experimentieren der Kinder mit ihrem Schatten, erfinden und vorzeigen von Schattenspielen

·      Impuls: Was passiert mit Schatten auf hellem/dunklen Hintergrund?

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fächerübergreifend mit dem Kunst-/ Musikunterricht:

-Schattentheater mit Projektor und Leinwand zu Musik wie bspw.
"Die Monster kommen" von Rolf Zuckowski oder
Gestaltung einer Bilderbuchgeschichte (gut geeignet für Schulaufführungen, Klassenfeste oder einfach zum Vorspielen für die Nachbarklasse...)
 
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Weitere zusätzliche Ideen:


·      Experiment: Kinder testen die Lichtintensität verschiedener künstlicher Lichtquellen. Dazu können sie in den Keller oder einen dunklen Raum gehen.

·      Festhalten im Heft:  ...... heller als.....  heller als.....  (ordnen nach Lichtintensität => malen oder schreiben) 

·      Scherenschnitte
 
  • Schattenspiele
 
Zur Einheit passende und weitere Materialien der Einheit (auch zum Schreiben ab Klasse 2) habe ich bei Niekao als Arbeitsheft veröffentlicht:

Hier der Link für interessierte KollegInnen:

Licht und Schatten

Viele sonnige Herbsttage wünscht
Marion Keil

Samstag, 25. Oktober 2014

Höflichkeitstafel

Um die sozialen Kompetenzen der Kinder in der Klasse zu verstärken, habe ich eine Höflichkeitstafel:

Jeden Mittag bekommt das Kind einen Stern, welches sich gegenüber den anderen höflich verhalten hat. Wer 10 Sterne hat, darf sich einen Sticker für seine Stickerkarte auswählen...
Möglich sind auch andere Verstärker in Form von Gutschein für einen Klassenspielewunsch, hausaufgabenfrei etc.

Hier ist mein einfacher Plan dazu: Höflichkeitstafel

Zunächst frage ich in die Klasse, wer denkt, dass er an diesem Tag einen Stern verdient hat und die Kinder melden sich. Anschließend verteile ich die Sterne, wobei dazu manchmal Anmerkungen der Kinder kommen und wir die Regeln individuell ausgehandelt haben...
Wenn sich ein Kind beschwert, weil es von ... in der Pause geärgert wurde, frage ich nach und meist gibt der/diejenige auch den Ärger zu und nimmt bereitwillig den Arm herunter....

Es ist eine gute Fremd- und Selbsteinschätzung der Kinder entstanden und meine Klasse hat beschlossen, dass man einen Stern bekommt, wenn der Ärger oder Streit, den man am Tag hatte, sich zu beider Zufriedenheit geklärt hat und die Kinder sich ausgesprochen haben. Neulich sprach bspw. während der Sternchenvergabe ein Kind ein anderes wie folgt an: "Du, für mich ist der Streit wieder geklärt aus der Pause, für dich auch?" Beide nickten sich an, lächelten und strahlten mich für ein Sternchen an....
Nicht immer geht das so leicht, denn ich muss einschätzen, ob es auch wirklich wieder okay ist und nicht der Streit sobald ich mich umdrehe wieder eskaliert. Aber darüber kann ja dann am nächsten Tag (evtl. auch unter vier Augen und nicht vor allen, wobei die Kinder ja meist alle mitbekommen wer sich höflich verhält und wer nicht) neu sprechen.

Die Höflichkeitstafel hat sich bei mir bereits bewährt, die Kinder erinnern mich auch mittags selbständig daran falls ich es vergesse, es ist wie gesagt eine Absprache mit den Kindern nötig was für ein Sternchen wichtig ist und wie die Klasse darüber befindet. Außerdem ist ein sensibler Lehrerumgang nötig, um nicht Kinder vor der Klasse bloßzustellen, wenn sie tagelang kein Sternchen erhalten bzw. auch mal Veto einzulegen, falls man das Gefühl hat, dass beide Kinder das Streitende nur wegen des Sternchens benicken...

Sehr professionell kann man zur positiven Verstärkung ein "Smileyrennen" bei Timetex erstehen. Hier gibt es einen stabilen Wandbehang mit Magnetsmileys zum Vorrücken, auch zum Umdrehen auf rot bei schwerwiegendem Vergehen und es ist eine Start- und Ziellinie vorhanden. Wer immer mit positiven Verstärkern arbeitet und arbeiten will, für den ist diese große Anschaffung vielleicht auch das Geld wert....

Viele erfolgreich positiv verstärkte Stunden wünscht
Marion Keil

Freitag, 24. Oktober 2014

Hygienetipps für die Schule

Gerade in Erkältungszeiten und da Ebola in aller Mund ist, kommt auch der Hygiene im Klassenraum eine große Bedeutung zu. Mit meinen "neuen" Kindern werde ich daher nach den Ferien nochmal besonders das Händewaschen üben:

Bildquelle: www.bzga.de

Falls dieses Schild bei euch noch nicht über dem Waschbecken hängt, kann man es sich bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier downloaden und weitere Informationen auf der Seite www.wir-gegen-viren.de finden.

Unter anderem werden hier sieben weitere Hygienetipps gegeben:

Bildquelle: www.wir-gegen-viren.de

-Händewaschen
-Hygienisch husten
-Zuhause bleiben
-Krankheit erkennen
-Gesund werden
-Familienmitglieder schützen
-Regelmäßig lüften

Wichtig ist für die Kinder neben dem Hinweis in den Ärmel zu husten auch, dass sie Taschentücher nur einmal benutzen und sie nicht in der Hose oder Jacke herumschleppen und sammeln...
Zusätzlich zu den Einmal-Handtüchern stelle ich immer auch noch eine Zupftuchbox für die Kinder auf...

Das kostenlose Heft "Gesund und munter: Infektionen vermeiden" der BZgA kann man hier downloaden, es beinhaltet Material für eine ganze Unterrichtseinheit zum Thema...

Außerdem gibt es hier kostenloses Infomaterial in Form von Plakaten, Aufklebern und Flyern von BZgA zum Thema für den Klassenraum, Kinder und Eltern.

Krankheitsfreie Zeiten wünscht
Marion Keil

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Lehrergesundheit - Kreativer/Musikalischer/Sportlicher Ausgleich

Ferienzeit ist Zeit für einen Ausgleich zum Lehrerdasein. Hier ein paar Tipps und Anregungen für etwas Zerstreuung:

1. Stricken ist das neue Yoga habe ich gelesen, Häkeln sicher auch:


"Amigurumi" heißt das Kuscheltierhäkeln... Vielleicht sogar anstelle des Erzählsteins im Erzählkreis rumgeben???

2. Oder doch eine Mütze für die Pausenaufsicht auf dem Schulhof stricken oder häkeln???


"Myboshi" liegt immer noch im Trend als Häkelmütze... Erfunden von Jungs, die sich im japanischen Skiurlaub abends langweilten und begannen zu häkeln...

3. Wer es lieber schneller hat, der näht sich vielleicht ein neues Mäppchen und begeistert mit trendigem Stoff die Kinder an seinem Schreibtisch in der Schule???


Bebilderte Nähanleitungen dazu findet man natürlich bei Dawanda...

4. Für die weniger Handarbeitsbegeisterten vielleicht lieber etwas malen???


Von Martin Thomas gibt es tolle Bücher zu Acrylmalerei mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit DVD, übrigens auf ein Buch Kindermalkurs mit DVD und Schwammtechnik (evtl. mal für den Kunstunterricht) wie dieses:


5. Origami bzw. Fleurogami ist durch die gleichen Blüten sehr entspannend:


Die hintere Laternenvariante gibt es bei Labbé fertig vorbereitet zum Anmalen zu kaufen, schön auch als Bastelarbeit und Weihnachtsgeschenk für die Eltern oder als Aufmerksamkeit für den Elternbeirat...

6. Märchenwolle:


Ein sehr sinnliches Material, welches auch Kinder lieben. Doch Trockenfilzen ist mit Nadeln etwas kompliziert... Für Kinder vielleicht doch lieber Nassfilzen eines Balls o.ä.

7. Backen ist vielleicht auch immer wieder entspannend. Für Familie oder sogar nette Kolleginnen um mal Danke für das gute Miteinander zu sagen? Hier empfehle ich die schnelle Sahne-Schaumkusstorte...


8. Nun endlich, endlich etwas für die Sportlichen:


ZUMBA !!! Powert aus und macht richtig Spaß, der Kopf ist garantiert frei danach und der ganze Körper fit... Auf dieser Rundum-CD gibt es zum Einstieg auch ein 20-Minuten-Programm ;-) Sehr gerne würde ich das auch mal mit den Kindern ausprobieren wenn ich es richtig drauf habe...

Natürlich ist auch Walking, Joggen, Autogenes Training, Yoga, Pilates, Spinning wohltuend und macht die Gedanken frei... Ich denke auch, dass ich täglich einige "Spaziergänge" durch die Klasse tätige...

9. Last not least die Musik:

Singen ist ein wunderbarer Ausgleich zum vielen Sprechen! Viele Chöre suchen noch Zuwachs ;-)

Wer lieber im Kämmerchen Musik macht vielleicht Klavier um die Hirnhälften zu vernetzen mit beiden Händen? Oder doch Gitarre oder Keyboard, weil man es mit in die Klasse nehmen und auch dabei mitsingen kann im Gegensatz zur Flöte???
An manchen Tagen wünsche ich mir persönlich auch ein Schlagzeug zum Abreagieren ;-) Würde den Kindern in der Klasse sicher auch gefallen...

Doch für alle, die nicht unbedingt nach Noten spielen kann ich die Anschaffung eines Regenmachers (oder günstiger einer Klangschale) empfehlen. Auch in der Klasse wirkt so ein Instrument Wunder und die Kinder schaffen es lange Zeit ruhig zu sein und auf das Ende des Geräuschs zu warten...

Letztendlich muss jede/r entscheiden und herausfinden, was ihr/ihm den nötigen Ausgleich zum anstrengenden Vormittag bringt. Wichtig ist jedoch, dass man sich spätestens in den Ferien mal vom Schreibtisch wegbewegt und etwas für sich tut, denke ich...
Vielleicht konnte ich hier inspirieren!?
Neugierig nehme ich auch gerne weitere Ideen zur Lehrergesundheit von euch an und ergänze hier...

Kreative, musikalische und sportliche Feriengrüße aus Hessen
Marion Keil




Mittwoch, 22. Oktober 2014

Schulzahnarzt

Zweimal im Jahr kommt der Schulzahnarzt. Dazu gibt es bei uns immer zwei Probleme:
1. Die Kinder vergessen Zahnbürste, Zahnpasta und/oder Handtuch trotz Elternbrief...

2. Es gehen schlimme Gerüchte untern den Kindern über den Lack herum und wie schlimm alles sein wird, so dass schon vorher eine Zahnarzthysterie, teilweise durch eigene Zahnarzterfahrungen und ältere Kinder, geschürt wird...

Für das erste Problem habe ich einen Kindermerkbrief gestaltet, damit die Kinder mit an die Sachen denken (vielleicht legen sie ihn sich sichtbar ins Mäppchen oder in den Ranzendeckel o.ä. am Tag zuvor), den es hier als Download gibt: Kindermerkzettel Zahnarzt

Zur Vorbeugung der Gerüchteküche erzähle ich den Kindern von den Aktionen des Schulzahnarztes (gemeinsames Zähneputzen, Anschauen und evtl. Fluoridlack). Bei sehr ängstlichen Kinder in der Klasse "spielen" wir auch am Vortag bereits den Zahnarztbesuch mit Rollenspielen in der Art durch:

1. Zahnarzt kommt
=> Ein (vielleicht sogar ängstliches Kind) darf den Zahnarzt spielen und kommt in die Klasse, stellt sich vor

2. Alle putzen Zähne
=> Die Kinder putzen fiktiv die Zähne, oftmals erkläre ich auch schon die bei uns übliche KAI-Methode (Reihenfolge des Putzens ist Kauflächen für K, Außenflächen für A und Innenflächen für I)

3. In den Mund schauen
=> Alle Kinder schauen beim Partner in den Mund und machen einen Vorcheck, ob sie irgend etwas Auffälliges sehen

4. Lack?
=> Die Kinder sollen vermuten warum der Lack auf die Zähne kommt und sollen anschließend ihrem Partner beruhigend den Lack anpreisen und so tun als tragen sie ihn auf

Wenn dann noch klar ist, dass am Tag selbst aufgrund der Lacktrockenwartezeit keiner verhungern wird, weil wir zuvor frühstücken, geht der Besuch des Schulzahnarztes meist durch wenig vergessene Materialien, der Kenntnis des Ablaufes und des Probedurchgangs zuvor auch für die ängstlichen Kinder reibungslos vonstatten...

Gesunde Zähne und tapfere Kinder wünscht
Marion Keil

Dienstag, 21. Oktober 2014

Ausgetobt und wieder friedlich :-)

Nun ist es Abend geworden und ich bin wieder mit der Blogwelt versöhnt.
Manchmal ist ein bereinigendes Gewitter gut um wieder frei denken und neue Ideen verwirklichen zu können.
Vielleicht kommt auch jeder Blogger an den Punkt an dem er/sie überlegt ob die Mühe lohnt...

Heute habe ich hier viele Kommentare und Meinungen gelesen und mich neu sortiert...

Sicherlich nehme ich vieles zu persönlich, erwarte viel und muss meine Sichtweise auf die Dinge manchmal verändern: Sich wundern anstatt zu ärgern fand ich wirklich nett...

Gleichzeitig habe ich mich tatsächlich dazu entschieden mein Material öffentlich zu teilen, zu empfehlen und muss auch mit "Kurzrezensionen" umgehen können ohne sie wütend zu löschen, vielleicht einfach unkommentiert stehen lassen wie der Vorschlag heute kam, damit sich jede/r andere ein Bild machen kann, während ich mich "wundere" :-)

Durch die große Anteilnahme, Zuspruch und gleich gelagerte Erlebnisberichte habe ich mich heute von vielen anderen Bloggerinnen verstanden gefühlt und ich glaube einfach, dass die Rate 20:1 zwischen Wertschätzung und Nichtmögen meiner Ideen ist wie eine Mitleserin heute schreibt... Vielleicht brauchte ich dieses Feedback auch einfach mal.

Missverständnisse zu meinen sensiblen Reaktionen (vielleicht auf Überreaktionen) auf Kommentare haben sich aufgeklärt und ich denke ich kann morgen wieder zur Tagesordnung übergehen und weitere Ideen hier teilen.

Hoffentlich ist nicht zuviel Porzellan auf dem Weg zum Morgen kaputt gegangen und ich habe nicht alle konstruktiven Kritiker, Verbesserer meines Materials in die Flucht geschlagen, denn davon lebt mein Blog ja auch.

Wenn ich es aber auch geschafft habe die Bloggemeinschaft etwas sensibler für Reaktionen auf geistiges Material anderer und deren mühsam erdachter und zusammen gestellter Dinge gemacht zu haben, so habe ich vielleicht auch den Weg für mehr Mut zur Einstellung von Material für  "Sensibelchen" wie mich und alle Anfänger, die nicht verschreckt werden durch erste negative Kommentare, geebnet ;-)

Vielen Dank für Zurechtrücken, Mitkämpfen für sensiblen Umgangston im Blog, Zuspruch und Hinweise für mich!

Bis morgen mit neuen, frischen Ideen für euch...
Marion Keil

Weitere Adventskalender-Ideen

Da meine Briefidee nur in Klasse 1 bis höchstens 2 einsetzbar ist, hier noch weitere Ideen für einen Adventskalender und auch Bastelideen...

Ab Klasse 2 gibt es von mir einen knobeligen Adventskalender. Zu einem Text ist dort täglich die Lösung zu notieren oder zu malen. Hier der Link zum Anschauen:
Knobeliger Adventskalender

Wer einmal die soziale Seite der Kinder trainieren möchte, für die oder den kann ich den Kalender mit "Guten Taten" empfehlen....

Ihn habe ich ebenfalls bei Niekao veröffentlicht und mit 24 guten Taten kann jedes Kind eine Karte ziehen und an jedem Tag bekommt jemand etwas Gutes getan.
Adventskalender "Gute Taten"

Beide Kalender sind auch mit den Erstellungsdateien veränderbar.

Als weitere Ideen für meinen Kranz als Adventskalender habe ich schon realisiert:

Dicke Sterne von Labbé wie im Link hier. Sie werden angemalt und gefaltet und jeden Tag kann ein Kind einen Stern mit nach Hause nehmen...

Einfache Faltkästchen für größere Kinderhände wie hier vorgestellt.

Die dicken Sterne kann man schlecht füllen, denn dann sehen die Kinder bereits die Überraschung, die auch miniklein sein müsste, in die Schachteln kann je nach Größe eine Überraschung hinein...

Da auch die Frage nach Geschenken für die Adventstage aufkam, möchte ich hier auch noch meine Ideensammlung vorstellen. Weitere Ideen zur Bereicherung meiner Sammlung sind sehr erwünscht :-)

Ideen für Adventskalendergeschenke für die Klasse:
-Pixi-Buchsammlung Weihnachten oder andere kleine Lesehefte
-Radiergummi (cool als Smartphone, Tiere etc.)
-Ausstechform für Plätzchen
-kleiner Flummi
-Stift
-Pappkartonmemory (evtl. in laminierter Version mit Bildern der Kinder der Klasse)
-Schokoladennikolaus
o.ä.

Viel Spaß bei den weiteren Vorbereitungen wünscht
Marion Keil




Schon wieder Besserwisser auf meinem Blog unterwegs?

Gerade habe ich in meinem Beitrag "Lehrer-Burnout" lang und breit ausgeführt, dass ich keine unqualifizierten Beiträge mehr auf meinem Blog möchte, da kommt schon der nächste Besserwisser daher!!!
Ja, man kann anstelle meiner Datei mit den Adventskalenderlosen auch andere Plättchen, Kärtchen, Kaugummi, keine Ahnung was nehmen und o Wunder dabei auch noch Druckkosten sparen!
Da weder ich noch sicher alle anderen LeserInnen die angepriesenen LÜK-Plättchen besitzen und ich die Loskarten den Kindern schenken möchte (auch damit sie ihren Tag nicht vergessen!) habe ich nun diese Möglichkeit gewählt und den unqualifizierten Kommentar dazu gelöscht.

Nochmal die Bitte:
Erst nachdenken, dann kommentieren!

Gruß Marion Keil

Auslosung Adventstage

In meiner Klasse findet immer Ende November eine Verlosung für das Tageskind für das Adventskalendergeschenk statt:


Dazu gibt es Loskarten von 1-24 und im Klassenraum ein Plakat mit den Tageskindern.
Wer das Material auch benötigt findet es hier:

Loskarten und Tageskindplakat Dezember

Viel Spaß beim Vorbereiten...
Marion Keil

Lehrer-Burnout durch Klugscheißer, Meckerer, fehlende Wertschätzung und Feedback zu den Kommentaren meines Blogs

Jeden Tag arbeite ich mit den Kindern in meiner Klasse an höflicher Begrüßung, Abschiedsgruß, Bitte, Danke, höflichem und respektvollem Umgang miteinander.
Selbstverständlich habe ich unsere Regeln auch positiv formuliert, es gibt positive Verstärkung, Lob, persönliche Ziele, Gespräche und alles ist auf ein positives, angenehmes Lernklima ausgerichtet
Und doch bin ich oft enttäuscht über die nur mäßigen Erfolge bei einigen Schülerinnen und Schülern.

Kein Wunder! Denn viele Erwachsene haben das alles auch nicht drauf:
Klugscheißer zu freiem Schreiben, Meckerer über die Hausaufgaben und den Unterrichtsstil und oft nur negatives Feedback.
Im privaten Umfeld ebenfalls: Vordrängler an der Bäckertheke, Rundmachen von Vereinsvorsitzenden vor versammelter Mannschaft, permanente Unmutbekundungen wenn es an der Supermarktkasse nicht schnell genug geht, Hupen und Drängeln im Straßenverkehr und und und....

Nicht verwunderlich, dass viele Menschen, wir Lehrer an der Spitze, einmal im Leben ein Burnout oder eine Depression erleben...

Erstaunt bin ich immer wieder über das verwunderte Lächeln bei liebevollen Worten von mir an unsere Musiklehrerin, ein herzliches Dankeschön für die Beratung an die Verkäuferin im Geschäft, eine positive Rückmeldung an die Erzieherin etc. Viele kennen dies gar nicht mehr, dass man sich herzlich für eine Sache bedankt oder seine Wertschätzung in Worte fasst!!!

Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um allen "Gutmenschen" die hier bloggen, ihre Energie in wunderbares Material, Tipps, Tricks, Empfehlungen und nette Worte verwenden, ein ganz herzliches DANKESCHÖN zu sagen. Hier ist eine wunderbare Plattform für uns LehrerInnen entstanden, die ich sehr schätze, auf die ich fast jeden Tag schaue und die ich nicht mehr missen möchte...
Als Wertschätzung habe ich euch auf meinen Blog rechts verlinkt. Wer sich dort noch nicht findet, kann mir gerne eine Rückmeldung geben, dann hole ich das nach :-)

Umso mehr ärgern mich Kommentare zu meinem Material im Tenor von:

"Dein Material gefällt mir nicht, bitte überarbeite es" oder

"Das setze ich aber nicht ein, bei mir gibt es viel anregenderes Material"

Solche teilweise anonymen Kommentare ärgern mich und ich empfinde sie schon fast als unverschämt für meist unentgeltliches Material, welches ich hier wie viele andere einstelle und teile!

Um es im Klartext zu sagen: Ich brauche hier kein permanentes negatives Feedback zu meinem Material, es ist ein Angebot für LehrerInnen, die es brauchen können...
Ich habe das Material genauso zusammengestellt, wie ich es für richtig halte und brauchen kann. Natürlich erfülle ich Wünsche, höfliche Anfragen, Bitten und Ideen dazu!

Konstruktive Kritik ist jederzeit willkommen, am liebsten natürlich an meine persönliche Mailadresse marionkeil@klassenzauber.de und nicht als öffentliche Bloßstellung!

Mittlerweile bin ich glücklicherweise selbstbewusst genug um hier im Blog unqualifizierte Beiträge einfach zu löschen. Also nicht wundern über gelöschte Beiträge!

Vielleicht handele ich mir mit meinem Beitrag viel Unmut ein, vielleicht spreche ich aber auch anderen Bloggern aus der Seele.

Für alle Meckerer: Wie wäre es heute mal mit einem positiven Kommentar, um einer Bloggerin/einem Blogger für seine Arbeit Wertschätzung entgegen zu bringen, wenn es einem gefällt???

Zum Abschluss möchte ich noch etwas Positives berichten: Gestern erreichte mich zu meinen Adventskalenderbriefen ein liebevoller, sehr wertschätzender Kommentar, der mich motiviert zum Weiterbloggen. Es gibt eben doch noch viele "Gutmenschen"!
Vielen Dank dafür.

Nun werde ich noch ein "Geschenk" zu Adventskalenderlosen an euch senden und dann mein Büro für einen wunderschönen Herbstferientage bis zum nächsten Mal schließen.

Viele Grüße
Marion Keil





Montag, 20. Oktober 2014

Adventskalenderbriefe für Klasse 1

Stellt euch vor: Am 1. Dezember ist das Klassenmaskottchen weg! Es hat nur einen Brief hinterlassen, dass es zum Weihnachtsmann in den Winterwald verreist ist und täglich Post sendet...

Vor vier Jahren hatte ich die Idee zu diesen Adventskalenderbriefen, in denen das Klassenmaskottchen jeden Tag über das Leben beim Weihnachtsmann, Weihnachtsbräuche, einem Rezept und vielem mehr bis zum Heiligabend berichtet...

Die Zeit in meiner Klasse war jeden Tag besonders spannend und toll:
Wo liegt ein Brief?
Ich habe gerade den Schlitten mit dem Weihnachtsmann am Fenster vorbeifliegen sehen. Der hat bestimmt gerade wieder einen Brief von Leo gebracht!
Ob Leo wohl morgen wiederkommt oder nochmal einen Brief sendet?

Bei Niekao Lernwelten habe ich das Material veröffentlicht und ihr könnt es hier anschauen:
Adventskalender - Briefe aus dem Winterwald

Im Verlag wurde das Material ebenfalls getestet und die Kinder haben Briefe an Leo zurück geschrieben. Davon ist im Blog von Niekao Lernwelten hier zu lesen...

Nun bin ich natürlich sehr gespannt, wie meine neuen Erstis auf die Briefe reagieren und ich freue mich wirklich sehr auf die spannenden Erlebnisse mit den Briefen...

Zur Vorbereitung für Adventsbriefe gibt es hier noch eine kostenlose Vorlage für Brief-Aufkleber von 1-24 für euch:
                                                       Briefaufkleber

Morgen weitere Ideen für Adventskalender....

Gruß Marion Keil

Sonntag, 19. Oktober 2014

Bastelidee Adventskalender

Dezember kommt immer schneller als man denkt. Daher bastele ich in den Herbstferien den Adventskalender vor:

Jedes Kind bastelt im Kunstunterricht diesen Nikolausstiefel für einen Kranz aus Zweigen im Klassenraum. Darin verstecke ich dann ein kleines Geschenk und jeden Tag darf ein Kind seinen Stiefel abnehmen und das Geschenk finden. So wird die Anzahl der Stiefel jeden Tag weniger in der Adventszeit bis Weihnachten...

Die Bastelstiefel sind schon für Erstklasshände realisierbar und so geht es:


Als Material pro Kind eine Toilettenpapierrolle sammeln, rotes Glanzpapier in einen größeren Streifen für die Ummantelung der Toilettenpapierrolles schneiden sowie ebenso einen Streifen davon für die Stiefelsohle. Dazu auf braunen Tonkarton eine Sohle aufzeichnen. Außerdem wird noch Watte und Kleber benötigt (zum Fixieren der Schuhsohle an der Toilettenpapierrolle am besten auch Heißkleber bzw. Flüssigkleber!).


Die Toilettenpapierrolle mit dem Glanzpapier ummanteln, oben und unten eindrücken, die Sohle ebenfalls mit Glanzpapier bekleben und ausschneiden.


Den Schuh auf der Sohle fixieren und Watte um den oberen Rand kleben (wer möchte auch auf dem vorderen Teil des Schuhs eine kleine Kugel. Band zum Aufhängen anbringen und schon können sie gefüllt werden....

Weitere Ideen für Adventskalender für die Klasse folgen in den nächsten Ferientagen von mir....
Schöne Sonntagsgrüße und Basteltage wünscht Marion Keil

Sonntag, 12. Oktober 2014

Halloween-Basteleien

Heute möchte ich einige leichte Halloween-Basteleien (für Stationen im Kunstunterricht oder einfach so im Unterricht vor dem Tag etc.) vorstellen:

1. Spinnen:

Material pro Spinne: 1 Bogen schwarzes oder braunes Transparentpapier, 4 schwarze Pfeifenputzer (30-50 cm je nach Wunsch mit kurzen oder langen Beinen) 

Anleitung: Transparentpapier knüllen, mit den Pfeifenputzern Körper und Kopf abtrennen und Beine unten abbiegen.

2. Kürbiskette

Material: oranges Tonpapier DIN A 3

Anleitung: Einen Streifen Tonpapier wie ein Leporello viermal falten. Oben auf einen Kürbis und ein Fratzengesicht zeichnen. Ausschneiden (jedoch den Rand nicht einschneiden, damit die Kette in einem Stück bleibt!) und aufklappen. Kleinere Kinder können das Gesicht auch auf alle vier Kürbisse aufmalen, da das Ausschneiden der kleinen Augen etc. anspruchsvoller ist...





3. Fliegende Fledermaus:

Material: schwarzes Tonpapier

Anleitung: Auf schwarzes Tonpapier eine Fledermaus aufzeichnen und ausschneiden. Unter den Kopf um den Zeigefinger herum ein Stück schwarzes Tonpapier aufkleben (siehe Bild 3). Dann kann man die Fledermaus auch mit dem Finger fliegen (siehe Bild 1).

4. Taschentuchgespenst:

Material: zwei Taschentücher, weiße Wolle

Anleitung: In der Mitte eines ausgebreiteten Taschentuchs ein geknülltes Taschentuch legen, den Kopf darum formen und unten abbinden. Mit schwarzem Stift ein Gruselgesicht aufmalen, ein Band am Kopf zum Aufhängen anbringen.

Viel Spaß beim Gruseln, Halloweenvorbereitungen und Basteln wünscht
Marion Keil

Weitere Bastelideen findet ihr hier bei Niekao und ein Gespensterfest in meinem Buch "Feste feiern in der Grundschulzeit" von Persen Verlag

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Klassenspezialaufträge

"Fertig! Was soll ich jetzt machen???" Nichts nervt mehr als fertige, gelangweilte, störende Kinder!
Daher gibt es bei mir für Zwischenzeiten "Klassenspezialaufträge" mit sehr wichtigen Namen wie diese:

- MÜLLABFUHR: geht mit dem Mülleimer von Tisch zu Tisch und sammelt die Schnipsel ein

- BUSSPION: schaut, ob der Bus schon da ist und gibt dann ein Zeichen

-EXPERTE: gibt anderen Hilfestellungen

-EINSAMMELCHEF: holt an den Tischen Material ab und legt es mir hin

- ZUFLÜSTERER: sitzt neben langsamen Kindern und motiviert sie zur Weiterarbeit

-STIFTESPITZER: geht herum und bietet für noch arbeitende Kinder Stifte spitzen an

-ERINNERER: steht beim Rausgehen an der Tür und erinnert daran den Turnbeutel mitzunehmen (oder an Jacke, Stuhl hochstellen etc.)

-SCHNIPSELAUFHEBER: hebt drei Schnipsel oder auch gerne mehr Schnipsel in der Klasse auf

- WITZEERFINDER: überlegt sich einen Witz für die Frühstückspause

-ASSISTENT: hilft mir beim Bilderaufhängen, Wegräumen etc.

Vielleicht habt ihr auch noch kreative Ideen, würde mich freuen davon zu hören...

Viel Spaß mit euren Spezialauftragserfüllern :-)

Marion Keil