Samstag, 31. Januar 2015

Die Gewinner meines Buches "Verliebt in Klasse 3b" stehen fest!

Aufgrund der vielen Einsendungen habe ich mich entschlossen zwei Exemplare meines Kinderbuches "Verliebt in Klasse 3b" zu verschenken. Die Gewinner stehen nun fest!

Hier die Bild-Dokumentation meiner Auslosung:

32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wanderten in den Topf:

Und gezogen wurden:

Tanja und Jasmin!!! Herzlichen Glückwunsch, ich werde mit euch Kontakt aufnehmen und das Buch sobald wie möglich versenden...
Viel Freude beim Lesen, Grüße und vielen lieben Dank auch allen anderen Mitmachenden, die so nette Kommentare hinterlassen haben... Ich war wirklich sehr erfreut über euer Interesse, vielleicht klappt´s beim nächsten Mal, wenn ich wieder etwas verschenke, denn ihr wisst ja: Das Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt :-)

In diesem Sinne ein schönes Wochenende
Marion Keil





Mittwoch, 21. Januar 2015

Gesundes Frühstück

Im Rahmen der Gesundheitserziehung bietet sich in allen Jahrgängen das Sachunterrichtsthema "Gesundes Frühstück" an. Dazu habe ich im Internet eine tolle Anregung gefunden, die ich etwas ergänzt habe:

Bild: www.pixabay.com
 
Eine Unterrichtseinheit dazu findet sich hier von der Hamburger Arbeitsgemeinschaft: Ernährungsbaukasten
 
Dazu habe ich eine Sachunterrichtseinheit aus 7 Stunden mit Oberbegriffen, "Frühstücksmitbringzettel" und Selbsteinschätzungsbogen im Anschluss erstellt:
 
Frühstückseinheit

Eine Ernährungspyramide zum Download dazu kann man hier finden.

Vielleicht auch eine Anregung für Kolleginnen und Kollegen, die Favorit eines "zuckerfreien Vormittags" sind und Eltern und Kinder nochmals darauf hinweisen wollen :-)

Gruß Marion Keil
 



Sonntag, 18. Januar 2015

"Das Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt" - Verlosung meines Kinderbuches "Verliebt in Klasse 3b"

Sehr oft erfreue ich mich über die netten Kommentare, Anregungen und die Beteiligung an meinem Blog. Daher möchte ich meine Freude über mein erstes Kinderbuch gerne teilen und ein Exemplar hier zum Beginn des 2. Schulhalbjahres verschenken:


Dazu können alle Interessierten einfach einen Kommentar mit dem Namen hier posten oder eine mail senden an: marionkeil@klassenzauber.de  und bis zum 30. Januar 2015 teilnehmen. Danach werde ich dann den oder die Gewinner/in auslosen und beschenken...

Viele Grüße
Marion Keil


Samstag, 17. Januar 2015

Ergebnisse der Materialwünsche

Zunächst vielen Dank für tolle Anregungen zu weiteren Materialien! Ein paar Ideen dazu konnte ich vielleicht geben... Hier die Ergebnisse der Umfrage:

1. Thema Wald  =>   Post "Wald" - meine Ideen- und Materialsammlung

2. Thema Dschungelbuch =>  Hier gibt es eine Idee zur Herangehensweise bei den
                                                       Kommentaren des Wunschposts

3. Thema Sachunterricht für Leistungsstarke, Wunsch Chemie => Ideen zur Umsetzung und
                         etwas Material bei den Kommentaren des Wunschposts, schwieriges Gebiet
                          für Grundschule...

Weiteres Material könnte ich mir hier vorstellen :-), mal sehen...

4. Thema Sachunterricht für Leistungsschwache mit Bildunterstützung => hier habe ich
                               Material mit Bilder bei Niekao Lernwelten, bspw. kann man "Schwimmen
                                und Sinken" oder "Lichte und Schatten" bereits in Klasse 1 durchführen:
                                vielleicht findet sich hier was...

4. Thema Stadtführung => Post "Stadtrallye, Schnitzeljagd und Co."

5. Thema Märchen => Hier gibt es schon ganz viel Literatur, bspw. beim Persen Verlag

6. Thema Lapbook Weltreligionen => Ist gerade neu erschienen im Persen Verlag

7. Differenziertes Material für Mathematik/Deutsch => siehe hierzu Post "Differenzierung"

Auch wenn ich nicht zu allem Material erstellen/vorweisen etc. konnte, so vielleicht doch Tipps und Hinweise geben... Wenn ich neue Ideen zu den Themengebiete habe, werde ich es hier veröffentlichen ;-)

Viele Grüße
Marion Keil

Mittwoch, 14. Januar 2015

Selbsteinschätzungsbögen für Diagnostik, Gespräche, Förderung, Bewertung

Im Blog gab es Interesse an den "Ankreuzbögen", von denen ich bei der Differenzierung berichtet habe... Daher möchte ich hier die Verwendung erläutern:

Selbsteinschätzungsbögen für Kinder, um ihre eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und gemeinsam Lernziele zu verabreden, haben sich in meiner Arbeit sehr bewährt...

1. Als Vorbereitung für Gespräche zur Verabredung von Lernzielen für jedes Kind:
Es ist möglich nach der Selbsteinschätzung ein Gespräch durchzuführen, in dem das Kind begründet warum es dies oder jenes angekreuzt hat (Lehrereinschätzung ebenfalls darlegen...) und es sich selbst bis zu drei Lernziele vornimmt, die nach einem gewissen Zeitraum wieder im Gespräch evaluiert, ggf. gestrichen oder erneuert werden...  Eltern-Beisein unterstützt hier die Verbindlichkeit...

Ein Beispiel für ein Thema im Ankreuzbogen wäre bspw. im Fach Deutsch im Kompetenzbereich Sprechen und Zuhören:

                                                                                                     
- Ich kann meine eigene Meinung im Unterricht einbringen.....

Schüler            Lehrerin
:-)      :-I     :-(   I   :-)   :-I  :-(

Hier kreuzen dann beide Seiten  Smileys an, deren Diskrepanzen und negative Smileys besprochen werden und für Ziele vom Kind ausgewählt werden könnten...                                                                                             


2. Für Diagnostik und Förderung:
In meinen bisher erschienenen Büchern sind einige Formulierungen ersichtlich auf Beispielseiten in der Tabellenspalte zu Förderzielen: Einfach die Beispielseiten auf der Verlagsseite anschauen:

Förderpläne Arbeits- und Sozialverhalten

Förderpläne Deutsch

Mathe kommt hier noch...

Hier nutze ich sie für eine Diagnostik, wobei Eltern, Lehrer und Kind ausfüllen können sowie andere in der Klasse unterrichtende Lehrerinnen (oft schon vor oder zwischen den Gesprächen ) und geschaut wird, in welchen Bereichen Förderungsbedarf besteht...
Viele Ideen zur Förderung der Bereiche finden sich dann im Buch...

3. Als Bewertungsbogen:
Der Bogen mit den Kompetenzbereichen kann ebenfalls mit der Einschätzung aller Lehrerinnen als Zusatz zur Deutschnote als verbale Ergänzung und für Arbeits- und Sozialverhalten für die Zeugnisse genutzt werden....

Hoffentlich konnte ich es verständlich erklären und die Sache mit den "Ankreuzbögen" auflösen :-)

Viele Grüße
Marion Keil

Montag, 12. Januar 2015

Differenzierung - Jeder arbeitet nach seinem Können und in seinem Tempo

Bei den Materialwünschen kam auch der Wunsch nach Differenzierung... Sehr lange habe ich die leistungsschwachen Kinder "gehetzt" und die leistungsstarken Kinder "aufgehalten"...
Vor vier Jahren habe ich mich mit meiner Kollegin auf den Weg gemacht die Kinder in ihrem Tempo arbeiten zu lassen. Diese Erfahrung möchte ich hier teilen:
Bild: www.pixabay.com

 
Dazu haben wir ein Lehrwerk gesucht, welches strukturierte, möglichst selbsterklärende Aufgaben und auch differenzierte Übungen anbietet. Mit "Einstern" für Mathe und teilweise auch "Einsterns Schwester" haben wir eins von vielen Lehrwerken ausgewählt und uns gewagt:
Jede/r arbeitet darin in ihrem/seinem Tempo und Können!
Passend zum neuen Konzept haben wir uns überlegt täglich eine gemeinsame Plenumsrunde mit Einführung/Absprachen/Erklärungen für alle gemeinsam zu machen und passend dazu eine Hausaufgabe (meist für alle gleich passend zum Plenumsthema, manchmal auch differnziert) zu geben...
So rechneten einige Kinder bereits im zweiten Zehner, während andere noch Subtraktion bis 10 übten, manche Kinder hatten schon 10 Buchstaben bearbeitet, andere erst 6 wie im Plenum etc...
Es war schnell eine Zufriedenheit bei den Kindern und auch bei mir zu spüren, denn ich brauchte keine "Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen" für die schnellen Kinder und die langsam lernenden Kinder wurden nicht durchgeschleift, um später noch mehr Lücken zu haben...

Die Eltern vom Konzept zu überzeugen war zunächst keine Schwierigkeit, doch wie sollte man mit den "vier Kategorien von Kindern" umgehen???

Leistungsstarke, schnell arbeitende Kinder => arbeiten von alleine, können sich die Aufgaben meist selbst erschließen und bearbeiten auch freudig die zusätzlichen Forderaufgaben im Heft, können anderen schnell mal was erklären, wenn man sie zu ihnen schickt...

Leistungsstarke, langsam arbeitende Kinder => können vieles bereits, bummeln rum; müssen manchmal Aufgaben gestrichen bekommen, die für sie nur ein Abarbeiten sind, da sie sie bereits können; können bei zuviel Ablenkung und Bummelei auch zuhause mal was nacharbeiten, hier muss man das richtige Maß je Kind finden...

Leistungsschwache, schnell arbeitende Kinder => arbeiten schnell, flüchtig und meist mit Fehlern..., hier muss man genau schauen, welche Aufgaben sie wiederholen oder verbessern müssen, benötigen manchmal noch Zusatzmaterial, am besten in einer Förderstunde in der Schule, da sie zuhause damit überfordert sind...

Leistungsschwache, langsam arbeitende Kinder => arbeiten langsam, schauen oft beim Nachbarn, kommen aber nicht voran, brauchen Unterstützung, Zuspruch, Motivation beim Arbeiten, sollten auch am besten in einer Förderstunde Dinge nochmal besprechen und aufholen...

Schon nach kurzer Zeit klaffte eine große Lücke zwischen den langsamen und den schnellen Kindern, doch ist die nicht immer da, auch wenn man gleichschrittig vorgeht??? Wir haben tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass Kinder, die am Anfang im Zahlenraum bis 10 mehr Zeit bekommen, die Inhalte später besser verstehen und auch aufholen, dass Kinder die Buchstaben mit mehr Zeit besser festigen und später ebenfalls die Laute besser verstehen und das sinnentnehmende Lesen früher einsetzen kann...

Schwierig wird es natürlich, wenn die ersten Klassenarbeiten anstehen!!! Hier haben wir bspw. in Mathematik einen gemeinsamen Größen- oder Geometriebereich oder eine gemeinsam behandelte Sachrecheneinheit im Plenum und Heft eingeschoben und uns an zumeist langsam arbeitenden Kinder orientiert, immer auch eine "Weiterdenkaufgabe" eingebaut...
In Deutsch hat eine Kollegin erfolgreich in Klasse 2 und 3 "zeitversetzte Klassenarbeiten" geschrieben (innerhalb zwei Wochen in Hessen möglich), so dass die Kinder den Zeitpunkt bspw. des Diktats selbst wählen konnten und mehr Zeit hatten... Dies kommt unserem System ein Stück entgegen.

Ab Klasse 3 haben wir in Mathematik mit Wochenplänen gearbeitet und erstaunlicherweise waren die Kinder in Klasse 4 wieder fast zeitgleich... Dies geschah automatisch, da auch für die leistungsstarken SchülerInnen die Unterrichtsinhalte nicht mehr so selbsterklärend und schnell umsetzbar waren, die leistungsschwachen Kinder etwas anschließen konnten, hauptsächlich durch die schriftlichen Rechenverfahren...

Sicher haben wir auch manchmal zusätzlich "Knobelaufgaben", sogar in Klasse 2 eine "Knobelstunde" für alle Kinder oder "Weiterdenkaufgaben" sowie Bücher der Bücherei, Lernsoftware zusätzlich eingebracht, aber die den leistungsstarken Kindern zuvor "aufgenötigten" Zusatzaufgaben und die lustlose "Fertig"-Zeit entfiel...
Auch die Eltern entspannten sich mit der Zeit und schenkten uns ihr Vertrauen, dass auch ihr langsam arbeitendes Kind keinen Nachteil hat, sondern im Gegensatz Zeit zum Verinnerlichen und zum Entwickeln geschenkt bekommt...

Nach dieser Erfahrung fällt es mir auch schwer, "Zusatzmaterial" für schnelle Kinder zu entwickeln, denn das benötige ich fast nicht mehr...

Hier dennoch einige relativ "sinnvolle" Tipps für schnell arbeitende Kinder:
- Buchstabenheft ausfüllen mit Wörtern zum ABC
- Merkplakate für die Klasse gestalten
- Geschichte schreiben, um sie der Klasse vorzulesen bzw. für ein Klassengeschichtenbuch
- anderen Kindern etwas in "Kindersprache" erklären
- Matheaufgaben-Kartei erfinden mit Aufgaben für andere Kinder zum Thema
- Klassenbücherei durchforsten, ein Vorlesestück für die Frühstückszeit vorbereiten, um es
  dann vorzulesen
- ein Spiel für die Spielecke erfinden
- schwierige Wörter in einem Wörterbuch finden
- Rollenspiel für eine Matheaufgabe erfinden zum Vorspielen in der Klasse
 
- oder einfach mal zur Entspannung spielen!!! wenn man sein Tagespensum schon geschafft hat :-))))))

Vielleicht habt ihr auch schon Erfahrungen in diesem Bereich gemacht oder wollt euch auf diesen Weg machen, wir sind erst ein Stück davon gegangen, werden weiterhin Erfahrungen sammeln und einbinden. Ich finde es immer wieder spannend den verschiedenen Lernwegen der Kinder zu begegnen und sie da abzuholen und zu stärken wo sie sind mit viel Gelassenheit für die unterschiedlichen Lerntempi und Könnensstände...

Viele Grüße, einen entspannten Start in die Woche, bei uns in Hessen fängt es heute auch wieder an...
Marion Keil


Samstag, 10. Januar 2015

Wunschthema "Stadtführung" - Ideen zu Stadtrallye, Schnitzeljagd und Co.

Als Idee für eine Stadtführung, die für Kinder oftmals zu passiv und nur mit Input ist, bietet sich eine Stadtrallye mit Flunkern an:
Dazu einfach ein paar Fakten über den Ort oder die Stadt in Erfahrung bringen und zu bestimmten Sehenswürdigkeiten eine Geschichte erzählen mit einer Frage und drei Antwortmöglichkeiten. Die Kinder sollen gut zuhören und raten, welche Idee davon wahr ist, dies auf der Karte (Material zum Verändern dazu hier: Stadtrallye-Karte) ankreuzen.
Zum Schluss wird ausgewertet, wer die meisten Punkte hat. Für diese oder alle Kinder gibt es dann Preise...
 
Alternativ zum Kennenlernen eines Ortest bietet sich eine Schnitzeljagd mit Briefen, die den nächsten Ort benennen, an. Eben ganz traditionell, wie auch oft an Kindergeburtstagen praktiziert...
 
Oder wie wärs mit einer Fotorallye durch den Ort, damit die Kinder ihre Umgebung genau beobachten. Passend zum Foto könnte dann auch am Ort des Geschehens etwas über die Sehenswürdigkeit von der Lehrerin erzählt werden.
 
Zum Thema "Tiere" könnte man in ländlichen Bereichen, in denen die Kinder noch alle Details im Ort kennen, einen Steckbrief ohne den Tiernamen verteilen und die Kinder sollen zum Tier im Ort gehen und den Landwirt/Tierhalter nach weiteren Details zum Tier fragen.
 
Schatzsuche mit Geocaching ist für Schulen auch immer interessanter...
 
Ich habe auch zum Thema Geografie im Unterricht mit Google Earth gearbeitet und die Kinder nach den Koordinaten eine Stelle im Ort finden lassen, an der ein Schatz verbuddelt ist... Das war ebenfalls sehr, sehr spannend...
 
Da jeder Ort/Stadt anders ist, kann ich hier nur allgemeine Tipps geben, denn die Vorbereitung muss jede/r selbst übernehmen nach den Begebenheiten vor Ort...
 
Für ein Geländespiel mit wenig Raum sei hier nochmal auf mein Chaosspiel verwiesen, das im Blog bereits viele Fans gefunden hat. Danke für die zahlreichen netten Rückmeldungen dazu!!!
 
Hoffentlich konnte ich hier Ideen geben :-)
Viele Grüße,
Marion Keil
 
P.S.: Eine Schnitzeljagd, Stadtrallye mit Flunkern, Chaosspiel, Geocaching, Tierrallye etc. macht übrigens auch privat mit eigenen Kindern, deren Freunden und Familien oder zum Kindergeburtstag immer wieder riesigen Spaß!!! Vielleicht auch mal danach gemeinsam "Schnitzel" essen ;-)
 
 
 
 
 


Donnerstag, 8. Januar 2015

Wunschthema "Wald" - meine Ideen- und Materialsammlung

Zum ersten Wunschthema "Wald" kann ich bereits etwas anbieten :-)
In jeder Jahreszeit ist es toll mit den Kindern direkt in den Wald zu gehen und dort etwas zu erforschen oder auch nur zu beobachten und frei zu spielen...

In Zusammenarbeit mit "Waldexperten" sind für meine Klasse spezielle Waldtage entstanden, deren Verlauf ich protokolliert habe und hier zur Verfügung stellen kann...

Zum Thema Tiersinne gibt es zu jedem Sinn auch tolle Spiele im Wald, um die Sinne der Tiere näher kennenzulernen:  Waldtag-Tiersinne

Ein Waldtag um Tierspuren zu suchen bietet sich natürlich in der Winterzeit an:
Waldtag-Tierspuren

Um etwas über die Tiere in der Laubstreu zu erfahren, können Kinder selber aktiv werden und die Kleinstlebewesen am Boden suchen: Waldtag-Tiere in der Laubstreu

Vielleicht bietet der ein oder andere Waldtag schon Anregungen...

Weitere Ideen, die man am besten auch mit Experten verwirklicht, sind noch:
- Waldspiele
- Waldbegehung mit einem Förster
- Baum pflanzen
- Baumfällung ansehen
- Geländerallye im Wald
- Wald-Barfußgang oder Blindgang im Wald
- Gang in den Wald zu jeder Jahreszeit, um die Unterschiede zu erkennen
- Sinnliche Naturerfahrung wie Blätter und Waldfrüchte sammeln (um daraus Blätterbilder
   oder ein Pflanzenmemory zu basteln)
- Baumerkundung handelnd erkunden mit Blattform, Wuchsform, Rinde fühlen und auf Blatt
   schraffieren
- Tiere in den Stockwerken des Waldes (von Tiere in der Laubstreu bis Komposthaufen
  anlegen, Nistkästen bauen)
- Bachwanderung mit Suche von Kleinstlebewesen im Wasser und Richtung/Qualität des
   Wassers
- Holzprojekt mit einer Schreinerei zur Holzverarbeitung
- Kompasswanderung im Wald

Einfach auch mal den Förster anrufen und Möglichkeiten der Beratung und Begleitung in der Nähe ausschöpfen.
Nach meiner Erfahrung ist für viele Kinder allein das Spielen und Toben im Wald mit Naturmaterialien eine großartige Erfahrung und Kinder, denen Konzentration und Stillsitzen im Klassenraum schwerfällt, können konzentriert Tiere und Pflanzen beobachten, suchen und sind die kreativsten Hüttenbauer und besten Ästefinder im Wald...

Also: Auf geht's zum Waldtag, hinaus in die Natur :-)

Viele Grüße und Danke an die "Wünschenden" dieses Themas!
Marion Keil

P.S.: Weitere Ideen zum Wald von Waldexperten und anderen sind hier natürlich auch erwünscht zur Erweiterung der Sammlung...



Mittwoch, 7. Januar 2015

Materialwünsche fürs neue Jahr?

Wozu braucht ihr Material, Literatur und Ideen? In den letzten zehn Jahren habe ich 15 Bücher für den Persen Verlag (2 erscheinen noch...), 50 Beiträge für Niekao Lernwelten, ein Kinderbuch mit bald erscheinenden Kopiervorlagen für den Klett Verlag und 78 Blogideen hier geschrieben... Nun suche ich mal neue Inspirationen und Ideen von euch!

Ideen für ein Buch oder Beiträge habe ich immer verwirklicht, wenn ich es auf dem Büchermarkt vermisst habe oder mir anders für meinen Unterricht vorgestellt habe...
Nun wage ich den Blick über meinen Tellerrand hinaus:
Was sucht ihr für euren Unterricht? Vielleicht kann hier ein Austausch stattfinden. Das fände ich sehr spannend zu erfahren...
Ihr wisst ja: 5% Inspiration, 95 % Aktion :-)

Auf neue Taten für 2015 und viele Grüße
Marion Keil

Samstag, 3. Januar 2015

Mein 2. Buch der Reihe Förderpläne ist veröffentlicht: Förderpläne schreiben - Deutsch

Das Jahr beginnt mit einer neuen Buchveröffentlichung von mir. Nach dem 1. Band zu Arbeits- und Sozialverhalten erscheint nun der 2. Band zu Förderplänen für Deutsch:
Bild der Verlagsseite von www.persen.de
Oft fällt es schwer in einem Förderplan die Defizite der Kinder zu beschreiben. Daher gibt mein Buch Tipps zu Diagnostik der defizitären Bereiche, Formulierungshilfen für den Förderplan (auch mit allen Bögen auf CD mit veränderbaren Dateien) und viele Ideen für Fördermaßnahmen sind im Buch ebenfalls versammelt.
Vielleicht ist der zweite Band zum Fach Deutsch für viele ebenso hilfreich wie mein erster Band zu Förderplänen zum Arbeits- und Sozialverhalten, daher hier der Link zum
Reinschauen: Förderpläne schreiben: Deutsch beim Persen Verlag.

Viele Grüße für ein erfolgreiches, gesundes und entspanntes Jahr 2015 an euch alle wünscht Marion Keil

P.S.: Im Laufe des Jahres erscheint in der Reihe auch noch der 3. Band Förderpläne schreiben: Mathematik